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Freitag, 18 August 2017 23:09

Visueller Rundgang

Das im Mai 2012 eingeleitete Verfahren zur Renaturierung des Mühl- und Werniggrabens wurde nach fünf Jahren erfolgreich beendet und wird nun in einer Ausstellung im Rathaus von Hainburg der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wird am 23. August 2017 um 10 Uhr durch Bürgermeister Alexander Böhn und den Leiter des Amtes für Bodenmanagement Heppenheim, Thomas Knöll, eröffnet.

In der Ausstellung zum Flurbereinigungsverfahren Werniggraben werden „vorher-nachher“- Aufnahmen präsentiert sowie Karten und Luftbilder, die den Verlauf der Renaturierung des Werniggrabens aufzeigen. Verfahrensleiter Thomas Fabian und sein Kollege Martin Bergmann vom Amt für Bodenmanagement (AfB) Heppenheim stellen im Rahmen der Ausstellungseröffnung noch einmal punktuell die wichtigsten Verfahrensschritte vor.

Im Flurbereinigungsverfahren Hainburg sollten die, für die von der Gemeinde Hainburg geplante und ausgeführte Renaturierung des Mühl-und Werniggrabens, erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt werden. Neben der Bereitstellung von Gewässerschonstreifen, Feuchtflächen, Flächen zur Wasserrückhaltung und Versickerung im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, waren dabei auch die Belange der Landwirtschaft zu berücksichtigen.
Durch Grundstückstäusche, -verlegungen und -ankäufe wurden im Dialog mit allen beteiligten Grundstückseigentümern die Parzellen neu geordnet.
 „Wir sind stolz, mit der Flurbereinigung Werniggraben wieder ein Verfahren erfolgreich abgeschlossen zu haben und dabei die Vorgaben und die Erwartungen des Teilnehmervorstands und der Gemeinde erfüllt zu haben“, so Amtsleiter Knöll.

Durch die Renaturierungsmaßnahmen am Gewässer werden sich Wasserqualität und die Biodiversität verbessern. Zusätzlich wurde auch ein großer Beitrag für die Naherholung geleistet.

Insgesamt wird seitens der Gemeinde Hainburg und dem AfB Heppenheim eine überaus positive Verfahrensbilanz zu Gunsten des Landschafts- und Gewässerschutzes gezogen.

Info:
Die Ausstellung ist während den Öffnungszeiten des Rathauses Hainstadt (Im Sitzungssaal 1. Stock) geöffnet.

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Bild Umbau Arche Noah, Zurzeit werden die Wände mit Hainburgern Ziegel errichtet.

Bürgermeister Alexander Böhn und der Erste Beigeordnete Christian Spahn nehmen die jüngste Baumaßnahme an der Kindertagesstätte Arche Noah zum Anlass über die Investitionen in die Kindergartenlandschaft in Hainburg zu berichten.

Nachdem in den vergangenen Jahren in die U3 Betreuungen in den Kindergärten St. Nikolaus und Pater Werner im Ortsteil Klein-Krotzenburg investiert wurde, konnte im letzten Jahr die Erweiterung der Kita Tabaluga eingeweiht werden – auch hier hat die Gemeinde Hainburg wieder fast 1 Mio. Euro in modernste Kindergartenplätze investiert. Das jüngste Bauprojekt, die Erweiterung des Bestandsgebäudes der Kita Arche Noah zu einer modernen Kita mit Essensraum und neuen U3 Räumen, ist in vollem Gange. Auch hier investieren wir rd. 1,4 Mio. Euro. Das nächste Projekt, die Erweiterung der Kita am Kiefernhain ist in der Planung. Die Verwaltungsspitze um Bürgermeister Böhn und seinen Vertreter Spahn zeigt sich hier sehr verwundert über die Kritik der Hainburger Sozialdemokraten – denn wäre es nach diesen gegangen, wäre ja noch nicht einmal der Haushalt mit den laufenden Investitionen und den Planungskosten für die Arche Noah verabschiedet worden. Dank dem genehmigten Haushalt sind wir nun in der Lage die Projekte zu realisieren und auch weiter mit Hochdruck zu planen, so Finanzdezernent Christian Spahn.

„Gerade beim Bau von Kindergartengruppen und U3 Gruppen sind eine Vielzahl von Beteiligten und Vorschriften zu beachten und auch der Brandschutz spielt hier immer eine wichtige Rolle. Das ist nicht immer einfach, aber gerade hier gilt es mit allen Baubeteiligten Lösungen zu finden.“, so Alexander Böhn. „Aber dies ist uns wichtig und sinnvoll, denn gerade im U3 – Bereich geht es um den Schutz von kleinen Menschen, die sich bei einem Feuer oder Unfall nicht selber retten können. Auch deshalb ist dies in keiner Weise ein Totschlagargument - wie es der ein oder andere wahrnimmt -, sondern eine sinnvolle und notwendige Prüfung, die im Zweifel Leben rettet!“

Erfreut zeigen sich Böhn und Spahn, dass sich auch die Hainburger Sozialdemokraten endlich für dieses Thema interessieren, nachdem es dort anscheinend lange Zeit gar nicht auf der Agenda stand. Es wäre nur wünschenswert gewesen, dass man sich vorab aus erster Hand informiert hätte, anstatt Halbwahrheiten und Vermutungen in den Raum zu werfen. Weiter wäre ja auch sinnvoll gewesen, wenn sich der Ausschussvorsitzende Herr Durmus bei einem seiner Besuche im Rathaus in den letzten Wochen vor Ort für das Thema interessiert hätte – Gelegenheiten gab es ausreichend. Sicherlich ist es nicht immer einfach sofort für jeden die passende Lösung zu finden, aber die Zusammenarbeit mit den Kindergärten in Hainburg ist hervorragend. Und mit den angedachten Änderungen, die wir in großer Einigkeit mit den Kindergärten und den Trägern angehen wollen sind wir sehr zuversichtlich, dass es noch besser wird. Bei dem auch in der Zeitung angesprochenen Fall handelte es sich um eine junge Familie, die einen Betreuungsplatz von Montag bis Freitag in der Zeit morgens bis mindestens 17 Uhr benötigte. Die vorgelegenen Angebote (Betreuung durch eine Tagesmutter oder Betreuung in einer Kindertagesstätte) waren für diese persönliche Situation leider nicht ausreichend, aber auch hier ist durch das Engagement der Hainburger Kindertagestätten eine Lösung greifbar. Und dies ohne großes Aufsehen und Polemik. „Wir freuen uns auf die kommenden Projekte und auch die künftige Zusammenarbeit mit unseren Kindertagesstätten und hoffen die kommenden Herausforderungen zum Wohle unserer kleinsten Bürger bewältigen zu können“, so Bürgermeister Alexander Böhn und Erster Beigeordneter Christian Spahn abschließend.

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Montag, 31 Juli 2017 12:04

Veranstaltungskalender

 
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Es war wieder soweit und die Gemeinde Hainburg hatte alle Senioreninnen und Senioren ab 65 Jahren zum Schiffsausflug, der dieses Mal bereits zum 27. Mal stattfand, eingeladen.  

Bei hochsommerlichen Temperaturen setzte sich die „Franconia“ am Mittwoch, dem 19.07.2017, pünktlich um 9:30 Uhr Richtung Aschaffenburg in Bewegung.  Bürgermeister Alexander Böhn und Herr Sitzer, Eigner der Franconia, konnten knapp 400 Gäste an Bord begrüßen und zum Seniorenausflug willkommen heißen.  

Mit dabei waren u.a. der Erste Beigeordnete Christian Spahn, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Oliver Möser, der stellv. Vorsitzende der Gemeindevertretung Heinz Seipel und Ehrenvorsitzender der Gemeindevertretung Franz Kemmerer. Zum ersten Mal als „Rentner“ dabei war Ehrenbürgermeister Bernhard Bessel. Gefreut haben sich die Reiseteilnehmer auch über die Teilnahme von Pfarrer Humpfrey.  

Nach einem leckeren Mittagessen hatten die Fahrgäste knapp 2,5 Stunden Aufenthalt in Aschaffenburg und konnten sich in dieser Zeit in der Stadt umsehen.  Pünktlich bewegte sich das Schiff wieder Richtung Heimat. Während der Rückfahrt konnten die Gäste dann noch Kaffee und Kuchen, kalte Getränke oder auch ein Gläschen Wein an Bord genießen und der Bordmusiker Burkard Will, sorgte mit seiner Musik für gute Stimmung auf dem Schiff.  

Es war wieder ein toller, wenn auch sehr heißer, Tag, die Stimmung war prächtig und alle Seniorinnen und Senioren kehrten gegen 17:30 Uhr begeistert und zufrieden in den sicheren Hafen zurück.  Bevor das Schiff am Mainuferweg anlegte, bedankte sich Bürgermeister Alexander Böhn bei dem DRK-Ortsverband Klein-Krotzenburg und Hainstadt für die Unterstützung und Bereitschaft, immer wieder bei den Schiffsausflügen ehrenamtlich tätig zu sein. Alexander Böhn, dieses Jahr zum ersten Mal als Bürgermeister an Bord, betonte, dass es für ihn eine große Freude ist, die älteren Mitbürger auch weiterhin zu diesem Schiffsausauflug einzuladen und freute sich verkünden zu können, dass der Schiffsausflug auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. 

Viele Hände schüttelten Bürgermeister Alexander Böhn, Erster Beigeordnete Christian Spahn und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Oliver Möser, zum Ende des Ausflugs.  Mit Vorfreude auf das nächste Mal machten sich alle auf den Heimweg

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Wer in den vergangenen Tage am Badesee vorbeikam, konnte am Ufer einige Container, einen Bagger und Arbeitsboote sehen. Nun sind die Arbeiten am und um den Badesee erfolgreich abgeschlossen. Es wurden ca. 70 Kubikmeter Seegras abgemäht und in Container auf die Kompostierung gefahren.

Des Weiteren wurde der Strand erneut von Steinen befreit und mit Sand aufgefüllt. Trotz der Arbeiten war der Badesee auch an diesen Tagen für Besucher geöffnet. Aufgrund des regnerischen Wetters war das Strandbad aber wenig besucht, sodass die Arbeiten auch schnell vorangingen und kaum Störungen auftraten.

Auf der Homepage der Gemeinde Hainburg gibt es aktuelle Informationen über das Wetter, die Wassertemperatur und ob noch ein Schattenplatz zu bekommt ist. Einfach online vorbeischauen unter www.hainburg.de und in der Navigation „Unsere Gemeinde“, „Einrichtungen der Gemeinde“ und „Badesee“ auswählen.

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Baumaßnahme „Erweiterung und Sanierung der Kita Arche Noah“

Die Gemeinde Hainburg wird in Kürze beginnen die Kindertagesstätte in der Friedhofstraße 41 im Ortsteil Hainstadt zu erweitern und zu sanieren. Für die Gesamtmaßnahme sind ca. 1,4 Millionen € im Haushalt veranschlagt. Die Baugenehmigung ist nun erteilt und der Beginn der Bauarbeiten rückt näher. Dieser ist für Mitte April 2017 geplant.  

Die bestehende Kindertagesstätte mit vier Gruppen soll um einen Anbau für eine U3-Gruppe und eine altersübergreifende Gruppe erweitert werden, wodurch 25 neue Kita-Plätze entstehen. Des Weiteren sind Schlaf- und Nebenräume, ein Essensbereich mit angegliederter Küche und ein Multifunktions-und Bewegungsraum geplant. Auf einer zweiten Ebene sollen Sozial- Gesprächs- und Pausenräume für das Personal und für Elterngespräche eingerichtet werden. In der bestehenden Kindertagesstätte werden einige Sanierungsarbeiten, wie z.B. eine teilweise Erneuerung der Dacheindeckung und Brandschutzmaßnahmen notwendig. 

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen sein.

 

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Mittwoch, 28 Juni 2017 06:49

Bauen in Hainburg

Internetbroschüre Bauen in Hainburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie wollen bauen, ein schon vorhandenes Gebäude umbauen, durch einen Anbau erweitern oder abreißen? Dann ergeben sich für Sie als Bauherr und Bauherrin vielerlei Fragen rund um Ihr Bauprojekt:
Welche Unterlagen brauche ich, welche Genehmigungen muss ich einholen, welche gesetzlichen Regelungen müssen beachtet werden, welche Verfahrensvorschriften bestehen und vieles mehr. Gut, wenn Sie dann -so wie es auch vom Gesetzgeber vorgegeben ist- einen Fachmann zur Seite haben, der die wesentlichen Behördengänge für Sie erledigt.
Für alle, die sich schon im Vorfeld einen Überblick über Bebauungspläne, besondere Vorschriften und Richtlinien in Hainburg, alles rund um den Bauantrag und Genehmigungsverfahren verschaffen wollen, haben wir diese Informationsbroschüre erstellt. Sie beantwortet viele Ihrer auftretenden Fragen und enthält darüber hinaus Adressen und Ansprechpartner, die Ihnen bei Ihrem Bauvorhaben weiterhelfen können.
Außerdem können Sie bei unserem Bauamt einen Beratungstermin vereinbaren, bei dem Sie alle allgemeinen Fragen rund ums Bauen klären können. Natürlich kann und will unser Angebot nicht die fachliche Unterstützung Ihres Hausbaus durch einen Architekten ersetzen. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir Ihnen hiermit eine Hilfestellung bieten, damit Sie Ihr Bauvorhaben mit einem guten Erfolg durchführen können.
1. Grundsätzliches: Das sollten Sie wissen!
Wo und Was darf gebaut werden?
Wann und Wie darf gebaut werden?
Diese Fragestellungen umschreiben die wichtige Unterscheidung zwischen dem Bauplanungsrecht und dem Bauordnungsrecht.
Das Bauplanungsrecht wird im Baugesetzbuch und in der Baunutzungsverordnung geregelt und kennt zwei Planungsstufen:
I. Die vorbereitende Bauleitplanung, die sich im Flächennutzungsplan niederschlägt, der für den gesamten Gemarkungsbereich der Gemeinde Hainburg in groben Zügen darstellt, wo welche Nutzungen stattfinden sollen. Beispielsweise wird angegeben, welche Teile des Stadtgebietes dem Wohnen vorbehalten sind, wo sich Gewerbebetriebe ansiedeln können, wo die Kleingärten vorgesehen sind und vieles mehr. Der Flächennutzungsplan hat wegen seiner nur vorbereitenden Eigenschaft keine unmittelbaren Rechtswirkungen für die einzelnen Bürger und Grundstückseigentümer.
II. Die verbindliche Bauleitplanung, die zu den Bebauungsplänen führt, die auf der Grundlage der Darstellungen im Flächennutzungsplan entwickelt werden. Die Bebauungspläne bestimmen bis ins Detail, was in einem konkreten Teil des Gemeindegebiets realisiert werden kann, also zum Beispiel wo in einem Baugebiet Einfamilienhäuser gebaut werden können, wie viele Geschosse sie haben dürfen, welche Dachformen zulässig sind und andere gestalterische Aspekte. Der Bebauungsplan ist das wichtigste Rechtsinstrument der Bauleitplanung. Durch ihn wird die städtebauliche Entwicklung geordnet und rechtsverbindlich festgelegt. Zuständig für diese Planung ist im Rathaus das Bauamt der Gemeinde Hainburg. Dort können Sie die entsprechenden Auskünfte erhalten. Wenn es nun um die Ausführung eines Bauvorhabens geht, müssen auch die bauordnungsrechtlichen Regelungen beachtet werden. Das Bauordnungsrecht ist in der Hessischen Bauordnung und in den dazu erlassenen Rechtsverordnungen geregelt. Es gilt für alle baulichen Anlagen, Einrichtungen und Baugrundstücke und enthält die grundsätzlichen Anforderungen an Bauwerke und Baustoffe und die Grundlagen des Genehmigungsverfahrens sowie die Ordnung des Bauvorgangs. Zuständig hierfür ist der Fachdienst Bauaufsicht beim Kreis Offenbach.
2. Welche Informationen sollten Sie einholen?
Mit dem Zusammentragen der im folgenden aufgeführten Informationen können Sie Ihren Architekten beauftragen.
2.1. Bestehende Baugenehmigungen/ Baulasten
Wir empfehlen Ihnen, sich zunächst Auskünfte über das Grundstück oder die bestehende Bebauung einzuholen: Existieren bereits Baugenehmigungen oder liegen Baulasten auf dem Grundstück, die die Bebauung einschränken? Abgeschlossene, frühere Baugenehmigungsvorgänge erhalten Sie im Archiv der Bauaufsicht des Kreises Offenbach (Kreishaus). Kopien der Bauakten erhalten Sie nur gegen Gebühr. Das Archiv ist ausgelagert, die Übersendung erfordert etwas Zeit. Informationen über Baulasten erhalten sie auch bei der Bauaufsicht (siehe Kontaktadressen am Ende dieser Seite). Um Akteneinsicht nehmen zu können, müssen Sie nachweisen, selbst der Eigentümer
des Gebäudes zu sein oder eine Vollmacht des Eigentümers vorweisen.
2.2. Bebauungsmöglichkeiten
Nun sollten Sie sich Klarheit darüber verschaffen, was auf dem Grundstück, das Sie bereits besitzen oder womöglich erst noch kaufen möchten, überhaupt gebaut werden darf. Im Bauamt der Gemeinde Hainburg werden Ihnen die auf einem Grundstück gegebenen Bebauungsmöglichkeiten und auch die dabei zu beachtenden Auflagen - wie z. B. die Zahl der zu schaffenden Stellplätze - erläutert. Weiterhin gibt es zahlreiche Bestimmungen, wie z.B. die kommunalen Satzungen, die es zu beachten gilt. Grundsätzlich sind für die Baumöglichkeiten, die auf einem Grundstück bestehen, folgende Fälle denkbar:
A. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich eines rechtswirksamen Bebauungsplans (§ 30 BauGB). Dann muss das Bauvorhaben sich nach den Festsetzungen, die dieser Plan trifft, richten. Auf der Homepage der Gemeinde (http://www.hainburg.de/index.php/bauen-planen/bebauungsplaene), der Homepage des Kreises Offenbach (https://buergergis.kreis-offenbach.de//apps/bplan/bplan_online.htm ) oder im Bauamt erhalten Sie dazu die nötigen Auskünfte.
B. Das Grundstück liegt nicht im Geltungsbereich eines rechtswirksamen Bebauungsplans, aber in einem Bereich der Stadt, der bereits weitgehend bebaut ist, der Fachbegriff dafür ist: „Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile" (§ 34 BauGB). In diesem Fall können Sie davon ausgehen, dass sich das Bauvorhaben in seinem Charakter (also was die Nutzung und die Zahl der Geschosse usw. angeht) nicht grundsätzlich von der Nachbarschaft unterscheiden darf, wenn es Aussicht auf Genehmigung haben soll.
C. Das Grundstück liegt im sogenannten „Außenbereich" (§ 35 BauGB) - also weder im Geltungsbereich eines Bebauungsplans noch innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile von Hainburg. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass Bauabsichten wenig Chancen auf Genehmigung haben, wenn sie nicht gerade einem landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen. Das mag für den Grundstückseigentümer womöglich als Härte erscheinen, diese Regelung hat aber den Sinn, die Zersiedelung der Landschaft und die damit zusammenhängenden negativen Auswirkungen zu verhindern. Deshalb wird im Übrigen auch der Bau von Gartenlauben und ähnlichem im Außenbereich nicht genehmigt, denn es gibt genug Beispiele dafür, dass solche ungenehmigten Bauten schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen.
2.3. Erschließung / Ver– und Entsorgung
Weil beim Abklären der Grundvoraussetzungen für ein Bauvorhaben die Möglichkeiten der Erschließung und der Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser usw.) eine wesentliche Rolle spielen, ist es ratsam, auch bei den Gemeindewerken der Gemeinde Hainburg vorzusprechen, die für die Erschließungsfragen zuständig ist und sich dort die entsprechenden Auskünfte zu holen (siehe Kontaktadressen am Ende der Seite oder http://www.hainburg.de/index.php/unsere-gemeinde/einrichtungen-der-gemeinde-hainburg/gemeindewerke).
2.4. Altlasten
Altlasten und Altlastverdächtige Flächen sind Altablagerungen und Altstandorte, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen oder sonstiger Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit besteht. Geregelt wird der Umgang im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG). Auch in Hainburg gibt es betroffene Grundstücke. Fragen zu Altlasten oder Altlastenverdachtsflächen kann Ihnen das Bauamt in Hainburg oder das Regierungspräsidium Darmstadt auf telefonische Nachfrage beantworten.
2.5. Kampfmittel
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass sich Kampfmittel (Munition oder Munitionsteile aus dem 2. Weltkrieg) auf einem unbebauten Grundstück befinden. Sie können auf folgender Seite Informationen dazu einholen: www.rp-darmstadt.hessen.de. Unter dem Stichwort Sicherheit &
Ordnung und weiter unter Gefahrenabwehr finden Sie die Informationen.
2.5. Nachbarschaft
Was Sie ebenfalls nicht vergessen sollten, ist die Absprache mit den (künftigen) Nachbarn. Denn natürlich kann die Errichtung eines Gebäudes die Interessen und Rechtspositionen der Nachbarschaft berühren. Wenn Sie sich mit den direkten Anliegern rechtzeitig einigen, ersparen Sie sich spätere Überraschungen und womöglich zeitaufwendige rechtliche Auseinandersetzungen. Wichtig ist allerdings: Selbst wenn der Nachbar schriftlich sein Einverständnis zu den Bauabsichten gibt, ist das keine Garantie für die spätere amtliche Genehmigung. Grundsätzlich kann ein Bauvorhaben nur genehmigt werden, wenn ihm keine planungs– oder bauordnungsrechtlichen Bedenken entgegenstehen. Einen groben Überblick über das Nachbarschaftsrecht zeigt die Broschüre Nachbarschaftsrecht des Hessischen Ministeriums der Justiz, welche wir Ihnen auch online zur Verfügung stellen: http://www.hainburg.de/index.php/buergerservice/download-bereich/category/2-buergerbuero?download=124:nachbarrecht-eine-orientierungshilfe.
2.6. Baumfällung und Neupflanzung
Eine Baumschutzsatzung existiert in Hainburg nicht. Wenn jedoch im Bebauungsplan Bäume festgesetzt sind, sind die entsprechenden Pflanzen unter Schutz gestellt. In diesem Fall ist die Beseitigung mit einer Auflage zur Neupflanzung verbunden. In den Zeiten vom 1. März bis 30. September sind gemäß § 39 Bundesnaturschutzgesetz Baumfällungen und drastische Rückschnitte verboten. Bei Neuanpflanzungen sind die Regelungen des Nachbarrechtes zu beachten, z.B. bei großkronigen Bäumen ein Abstand von 4 m zur Grenze. Genauere Auskunft können Sie
bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises erhalten (Kontakt siehe Ende der Seite).
2.7. Bebauungspläne
Sie können die aktuellen Bebauungspläne der Gemeinde Hainburg auf der kommunalen Homepage abrufen unter: http://www.hainburg.de/index.php/bauen-planen/bebauungsplaene oder sehr komfortabel über die Seite des Kreises Offenbach mit der integrierten Straßen suche: https://buergergis.kreis-offenbach.de//apps/bplan/bplan_online.htm
3. Gemeindliche Satzungen
Es sind nicht nur der Bebauungsplan und die bauordnungsrechtlichen Vorschriften, sondern auch eine Reihe von kommunalen Satzungen einzuhalten. Die Satzungen finden sich auf der Homepage der Gemeinde Hainburg unter http://www.hainburg.de/index.php/buergerservice/download-bereich/category/13-satzungen
Die wichtigsten Satzungen beim Neu- oder Umbau eines Hauses sind die Stellplatzsatzung, die Wasserversorgungs- und Entwässerungssatzung.
Der Nachweis über die erforderlichen Stellplätze ist grundsätzlich zu erbringen. Die Anzahl der Stellplätze richtet sich nach der Stellplatzsatzung der Gemeinde Hainburg. In der Regel besteht der
Nachweis aus einer Stellplatzberechnung und einer zeichnerischen Darstellung der real herzustellenden Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder.
Die Entwässerungssatzung bestimmt die Bedingungen zum Umgang mit der Grundstücksentwässerung. Für Ihre örtlichen Abwasseranlagen besteht ein Anschluss– und Benutzungszwang. Geregelt werden die Einleitungsbedingungen und die Höhe des Abwasserbeitrags.
4. Rund um den Bauantrag / Baugenehmigungsverfahren
Wenn sich aufgrund der erläuterten Vorklärungen herausgestellt hat, dass Ihren Bauabsichten voraussichtlich keine wesentlichen Hinderungsgründe entgegenstehen, können Sie zum Kern der Sache kommen: zum Bauantrag. Der Normalfall ist, dass Sie zu diesem Zeitpunkt schon längst einen Fachmann oder eine Fachfrau mit „Bauvorlageberechtigung" mit der Planung Ihres Bauvorhabens beauftragt haben. Dies dürfte in der Regel ein Architekt oder eine Architektin sein. Der „Bauvorlageberechtigte“ arbeitet die für den Bauantrag nötigen Unterlagen aus und leitet sie an die zuständige Stelle weiter.
Im Wesentlichen geschieht folgendes: Ein Bauantrag umfasst praktisch die gesamten wichtigen Planungsunterlagen für das Bauvorhaben, wie Zeichnungen, Berechnungen, Baubeschreibungen usw. Adressat für den Bauantrag ist die zuständige Bauaufsichtsbehörde des Kreises Offenbach. Da zu jedem Bauantrag eine Stellungnahme der Gemeinde erforderlich ist, wird der Antrag durch die Bauaufsicht unter anderem auch an das Bauamt der Gemeinde Hainburg weitergeleitet.
Je nach Art des Bauvorhabens sind verschiedene Verfahren möglich. Die Hessische Bauordnung unterscheidet zwischen Genehmigungs- und Freistellungsverfahren. Die Verfahren unterscheiden sich u. a. hinsichtlich des Umfangs der Unterlagen, der zuständigen Stelle, bei der die Unterlagen eingereicht werden müssen und der Dauer des Verfahrens.
4.1. Formulare
Die notwendigen Formulare für die Antragsstellung finden Sie unter:
www.Kreis-Offenbach.de/Formulare Fragen Sie bitte unbedingt Ihre Architektin/ Ihren Architekten oder aber die Baugenehmigungsbehörde im Kreishaus oder das Bauamt im Rathaus, welches Verfahren für Ihr Vorhaben gewählt werden muss.
4.2. Was sind baugenehmigungsfreie Vorhaben (§ 55 HBO)?
Baugenehmigungsfreie Vorhaben nach § 55 der Hessischen Bauordnung (HBO) sind zum Beispiel Gebäude ohne Aufenthaltsräume, Toiletten und Feuerstätten bis 30 m³, Garagen bis 50 m² Brutto-Grundfläche, Änderungen an Bauteilen im Inneren von bestehenden Gebäuden, die keine Sonderbauten sind, und Abbrüche bis 300 m³ Bruttorauminhalt. In der Anlage 2 der HBO finden Sie eine vollständige Auflistung aller baugenehmigungsfreien Bauvorhaben. „Baugenehmigungsfrei“ bedeutet nicht, dass Sie diese Bauvorhaben ohne die Beachtung von Regeln und Vorschriften ausführen dürfen. Sie sollten wissen, dass für die Einhaltung aller öffentlich-rechtlichen Vorschriften die Bauherrschaft selbst verantwortlich ist. In der Regel müssen die Unterlagen zu Ihrem Vorhaben vor Ausführung bei der Gemeinde Hainburg in einfacher Ausfertigung zur Anzeige eingereicht werden.
4.3. Was ist eine Genehmigungsfreistellung (§ 56 HBO)?
Für ein Bauvorhaben, das dem Bebauungsplan und allen städtischen Satzungen (z. B. Stellplatzsatzung) und sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften vollständig entspricht, müssen die erforderlichen Bauvorlagen gleichzeitig bei der Gemeinde Hainburg und dem Kreis Offenbach je einfach eingereicht werden. Die Gemeinde kann innerhalb eines Monats nach Eingang der Bauvorlagen erklären, dass auch für ein genehmigungsfreigestelltes Bauvorhaben ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll. Erklärt sie dies nicht innerhalb eines Monats, können Sie mit der Ausführung des Vorhabens nach Ablauf der Frist beginnen.
4.4. Was bedeutet das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren (§ 57 HBO)?
Wenn die Voraussetzung für die Genehmigungsfreistellung gemäß § 56 HBO, z. B. wegen Abweichungen vom Bebauungsplan oder einer Satzung, nicht vorliegen, ist der Bauantrag bei der Bauaufsicht des Kreises Offenbach einzureichen. Diese prüft die Zulässigkeit eines Vorhabens im sogenannten vereinfachten Baugenehmigungsverfahren unter Einholung des Einvernehmens der Gemeinde. Dabei werden die Vorschriften des Baugesetzbuches und die Zulässigkeit bzw. die Abweichungen von planungs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften geprüft. Über den Bauantrag ist innerhalb von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrages zu entscheiden. Die Bauaufsicht kann diese Frist aus wichtigen Grund um bis zu zwei Monate verlängern.
Sie haben es im Übrigen durch Einreichen möglichst vollständiger Unterlagen selbst in der Hand, dass es bei der Bearbeitung des Bauantrags zu keinen größeren Verzögerungen kommt. Denn die genannten Fristen werden von dem Zeitpunkt an gerechnet, zu dem die vollständigen Bauantragsunterlagen vorliegen. Der Bescheid über den Bauantrag wird schriftlich erteilt und geht dem Bauherrn sowie der Gemeinde zu. Im einfachsten - und für den Bauherrn natürlich günstigsten - Fall enthält der Bescheid die Baugenehmigung. Sie können nun also - immer unter Beachtung der für die Bauausführung geltenden Regelungen – mit der Baumaßnahme beginnen.
4.5. Das Baugenehmigungsverfahren (§ 58 HBO)
Das „klassische“ Baugenehmigungsverfahren ist heute nicht mehr der Regelfall der Baugenehmigung. Es betrifft vornehmlich Sonderbauten.
4.6. Abweichungen und Befreiungen
Verbindliche Auskünfte zu komplexen Ausnahmen, Abweichungs- oder Befreiungstatbeständen können nicht in Beratungsgesprächen erteilt werden. Diese Fragestellungen sind im Rahmen einer Bauvoranfrage zu klären.
4.7. Bauvoranfrage
Sollten Sie wegen der Genehmigungsfähigkeit eines Bauvorhabens noch Bedenken haben - z. B. weil absehbar ist, dass das Vorhaben in bestimmten Punkten von planungsrechtlichen oder bauordnungsrechtlichen Regelungen abweicht - ist es zur Vermeidung vergeblicher und teurer Planungsleistungen sinnvoll, zunächst einmal eine Bauvoranfrage bei der Bauaufsicht des Kreises Offenbach zu stellen. Wie beim Bauantrag bekommen Sie auch über eine Bauvoranfrage einen Bescheid, der - wenn er positiv ist - für die weitere Planungsarbeit schon eine recht hohe Sicherheit darstellt. Der Vorbescheid gilt ein Jahr und kann evtl. noch um ein Jahr verlängert werden.
4.8. Gültigkeit der Baugenehmigung
Eine Baugenehmigung wird ungültig, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens begonnen wird oder wenn die Bauausführung für ein Jahr unterbrochen wurde. Die Baugenehmigung kann auf Antrag um jeweils bis zu zwei Jahre verlängert werden. Dieser Antrag kann formlos unter Angabe des Aktenzeichens bei der Bauaufsicht gestellt werden. Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag rechtzeitig vor Ablauf der Baugenehmigung bei der Bauaufsicht eingeht.
4.9. Bauausführung
Wie schon angedeutet wurde, ist auch die Bauausführung an die Einhaltung einer ganzen Reihe von Vorschriften gebunden. So wird von der Bauaufsichtsbehörde kontrolliert, ob die Bauausführung der eingereichten Planung entspricht und ob dabei die „anerkannten Regeln der Baukunst" beachtet werden. Für die Leistungen, die im Zuge von Baugenehmigung und Bauüberwachung erbracht werden, werden vom Kreis Gebühren erhoben.
4.10. Entwässerung
Bei der Planung Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage sind jeweils die aktuelle Fassung der Entwässerungssatzung zu beachten. Um Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie immer die vollständigen Entwässerungsunterlagen mit dem Bauantrag einreichen – dazu gehören die Berechnung der anfallenden Schmutz- und Regenwassermengen sowie entsprechende Pläne, aus denen die Lage des Revisionsschachtes sowie des Anschlusses an den öffentlichen Hauptkanal (Sammelleitung) entnommen werden kann. Alle Auskünfte zum Thema Entwässerung erteilen die Gemeindewerke der Gemeinde Hainburg. Diese stellen Ihnen z.B. Informationen über den vorhandenen öffentlichen Kanal (Sammelleitung) und ggf. vorhandene Altanschlüsse zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen zum Revisionsschacht, Rohrmaterial, Zisterne etc. Liegt eine Genehmigung für Ihr Bauvorhaben vor, setzen Sie sich bitte rechtzeitig vor dem geplanten Beginn der Bauarbeiten an der Anschlussleitung mit den Gemeindewerken in Verbindung, um deren Abwicklung im Detail abzustimmen. Die Gemeindewerke werden dann auch für die Wasserversorgung dann die Baufirma mit den notwendigen Arbeiten zur Herstellung der Anschlussleitung beauftragen und die Maßnahme begleiten. Bitte beachten Sie die Voraussetzungen für eine positive Abnahme des Abwasseranschlusses:
  • Dichtigkeitsprüfung nach DIN 1610 (gemäß den Anforderungen für Trinkwasserschutz IIIa bzw. IIIb)
  • Prüfung des neuen Anschlusses vom Hauptkanal aus
  • Falls vorhanden: Verschluss eines nicht mehr genutzten Altanschlusses
  • Wichtig: Alle Baukosten, die im Bereich zwischen Hauptkanal und Grundstücksgrenze bzw. Revisionsschacht für eine fachgerechte Anschlussherstellung entstehen (inkl. Verschluss Altanschluss), trägt der Anschlussnehmer.
5. Bebauungsplan
5.1. Typische planungsrechtliche Festsetzungen
GRZ
Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, welcher Teil der Grundstücksfläche überbaut werden darf. Beträgt die GRZ beispielsweise 0,4, so dürfen 40% der Grundstücksfläche überbaut werden. Bei der zurzeit gültigen Baunutzungs- Verordnung 1990 sind dabei zusätzlich anzurechnen: Garagen, Stellplätze mit Zufahrten, bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche (z.B. Tiefgaragen) und bauliche Nebenanlagen (z.B. Geräteschuppen, Schwimmbecken und Zuwegungen). Mit den im letzten Satz genannten baulichen Anlagen darf die höchstzulässige überbaubare Grundstücksfläche jedoch um 50 % bis zu einer GRZ von maximal 0,8 überschritten werden. In den Baugebieten, in denen eine ältere Fassung der Baunutzungs- Verordnung gültig ist, sind die Nebenanlagen und Zuwege nicht bei der Berechnung der GRZ zu berücksichtigen. Ihr Architekt wird Sie diesbezüglich beraten.
GFZ
Die Geschossflächenzahl (GFZ) gibt an, wie viel Geschossfläche im Verhältnis zur Grundstücksfläche zulässig ist. Beträgt die GFZ beispielsweise 0,8, so ist auf einem 300 Quadratmeter großen Grundstück eine Geschossfläche von (0,8 x 300 qm=) 240 Quadratmeter möglich. Garagen, Nebengebäude, Zufahrten etc. sind in Hessen in der Regel nicht auf die GFZ anzurechnen.
Vollgeschoss
Gemäß Hessischer Bauordnung sind Vollgeschosse oberirdische Geschosse, die eine Höhe von mindestens 2,30 m haben. Ein gegenüber mindestens einer Außenwand des Gebäudes zurückgesetztes oberstes Geschoss (Staffelgeschoss) und ein Geschoss mit mindestens einer geneigten Dachfläche ist ein Vollgeschoss, wenn es diese Höhe über mehr als drei Viertel der Brutto-Grundfläche des darunter liegenden Geschosses hat.
6. Hausnummer
Wenn Sie ein Gebäude neu errichten, benötigen Sie in der Regel eine Hausnummer. Die Hausnummer wird amtlich vergeben, die Vergabe erfolgt nach festgelegten Richtlinien gem. § 126 Abs. 3 BauGB. Bitte wenden Sie sich mit einem formlosen Antrag an das Bauamt der Gemeinde Hainburg. Die Ihnen zugeteilte Hausnummer wird durch die Stadtverwaltung auch allen relevanten Behörden (Feuerwehr, Polizei etc.) mitgeteilt
7. Wer gibt Auskunft?
Ihnen als Bauherrschaft steht bei der Planung und Durchführung eines Bauvorhabens ein Architekt oder eine Architektin zur Seite, der oder die sich um all die beim Bauen zu beachtenden Formalitäten kümmert. Sie als Bauherrschaft müssen sich also wirklich nicht in allen zu beachtenden Einzelheiten auskennen. Deshalb wird hier auch auf weitere Erläuterungen verzichtet. Aber für den Fall, dass Sie sich mit Fragen direkt an die Behörden wenden möchten, sind zum Abschluss die wichtigsten Ansprechpartner aufgeführt.
Für die Klärung planungsrechtlicher Fragen in der Bauberatung der Gemeinde Hainburg, bitten wir Sie zuvor telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
Gemeindeverwaltung der Gemeinde Hainburg
Hauptstraße 44, 63512 Hainburg
Bauberatung nach Terminvereinbarung
Herr Alexander Guckert, Telefon 06182/ 7809-71
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Liegenschaftsverwaltung
Herr Michael Schild, Telefon 06182/ 7809-75
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ordnungsamt Gemeinde Hainburg
Herr Christoph Kopp, Telefon 06182/ 7809-80
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gemeindewerke der Gemeinde Hainburg
Krotzenburger Straße 9
63512 Hainburg
Herr Alexander Wolf, Telefon 06182/ 7809-17
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Herr Egon Lukas, Telefon 06182/ 7809-79
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Kreis Offenbach
Kreishaus, Werner-Hilpert-Straße 1, 63128 Dietzenbach
Fachdienst Bauaufsicht, FD 63 Allgemeine Bauvorhaben
Sprechzeiten: Di u. Do 8.00 – 12.00 Uhr
Hainburg, Ortsteil Klein-Krotzenburg:
Frau Friederike Ley, Telefon: 06074/ 8180-4355
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hainburg, Ortsteil Hainstadt:
Frau Julia Luthardt, Telefon: 06074/ 8180-4350
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Baulastenverzeichnis Kreis Offenbach
Herr Wolfram Owessny, Telefon 06074/ 8180-4328
Archiv der Bauaufsicht des Kreises Offenbach (Akteneinsicht)
Frau Ingrid Nathan, Telefon: 06074/ 8180-4330
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Fachdienst Umwelt / Untere Naturschutzbehörde
Frau Renate Waldschmitt, Telefon: 06074/ 8180-4121
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Amt für Bodenmanagement Heppenheim
Flurkarten/ Eigentümer
Servicestelle Dietzenbach (im Kreishaus)
Sprechzeiten: Mo - Do 8.00 – 12.00 Uhr und 13.30—15 Uhr, Fr 8- 12 Uhr
Herr Hans-Jürgen Mloschin, Telefon: 06074/ 8180-4411
Frau Hohe, Telefon: 06074/ 8180-4413
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Published in Bauen

Weil ihm vor allem auch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen liegt, stattete Bürgermeister Alexander Böhn zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Christian Spahn der Polizeistation Seligenstadt einen Antrittsbesuch ab.

Auf Einladung des Dienststellenleiters der Polizeistation Seligenstadt, Erster Polizeihauptkommissar Josef Michael Rösch, nahmen Bürgermeister Alexander Böhn, Erster Beigeordneter Christian Spahn sowie der Ordnungsamtsleiter Christoph Kopp an einer Besprechung der Dienstgruppenleiter teil. 

In diesem Gespräch wurden aktuelle Themen und Probleme angesprochen. Dass man auf einem guten Weg ist, zeigt die aktuelle Kriminalitätsstatistik, bei der für Hainburg ein Rückgang der Straftaten von 17,6 % zu verzeichnen ist. Die Statistik zeigt unter anderem bei der Kriminalhäufigkeitszahl (KHZ), dass Hainburg an vorletzter Stelle im Kreis Offenbach liegt. Die Kriminalhäufigkeitszahl lag im Jahr 2016  bei 2.982 (2015 lag sie bei 3.627). Insgesamt wurden im Jahr 2016 425 Fälle angezeigt, das sind 91 Fälle weniger als 2015 (516 Fälle). Davon wurden 200 Fälle aufgeklärt, was einer Quote von 47,1 % entspricht. 

Es wurde von allen Gesprächsteilnehmern die schon traditionell sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Polizeistation in Seligenstadt und der Gemeinde Hainburg, vor allem mit dem Ordnungsamt, betont. Man war sich einig, dass ein persönlicher Kontakt und sich gegenseitiges persönliches „Kennen“ gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig ist. 

Bürgermeister Alexander Böhn: “Ich freue mich weiterhin auf eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Polizeistation Seligenstadt und der Gemeinde Hainburg. Wir werden uns regelmäßig treffen und angefallene Probleme besprechen und versuchen jeweils gute Lösungen zu finden.“

Published in Aktuelle Meldungen

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hainburg hat in ihrer Sitzung am 13.02.2017 den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2013 der Gemeindewerke Hainburg mit einer Bilanzsumme von 19.907.860,98 € festgestellt.

Die Gemeindewerke Hainburg schließen mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von ‐229.966,20 € ab.

Das Jahresergebnis wird wie folgt behandelt:

Im Bereich Wasserversorgung wird der Jahresgewinn 2013 in Höhe von 33.077,82 € der allgemeinen Rücklage zugeführt.

Im Bereich Abwasserbeseitigung wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von ‐263.044,02 € mit der allgemeinen Rücklage verrechnet.

Insoweit wurde den Bestimmungen des §5 Nr. 11 in Verbindung mit §27 Absatz 3 und 4 des Eigenbetriebsgesetzes in der Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert am 14.07.2016, Genüge getan.

Der Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfer vom 17.11.2016 hat folgenden Wortlaut:

"Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Gemeindewerke Hainburg für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2013 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gemeindewerke Hainburg für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Eigenbetriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‐, Finanz‐ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 2 Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‐, Finanz‐ und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Walluf, den 17. November 2016

RHG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Pia Tremmel
Wirtschaftsprüfer“

Der Jahresabschluss 2013 liegt in der Zeit vom 29.06.2017 bis 13.07.2017 bei der Betriebsleitung der Gemeindewerke Hainburg im Rathaus, OT Klein‐Krotzenburg, Erdgeschoß, öffentlich aus.

Die Auslegung erfolgt während der Dienststunden, Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr.

Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit veröffentlicht. 63512 Hainburg, 29.06.2017
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Hainburg
Alexander Böhn
Bürgermeister

Published in Amtl. Bekanntmachungen


Die Urlaubszeit rückt näher. Das Reiseziel ist bereits gebucht. Jetzt bleibt nur noch zu prüfen, ob die Personalausweise oder Reisepässe noch ihre Gültigkeit besitzen, wenn es keine unliebsamen Überraschungen geben soll.

Bürgermeister Alexander Böhn: „Die Bearbeitungsdauer für die Ausstellung von Personalausweisen und Reisepässen bei der Bundesdruckerei in Berlin liegt bei etwa drei Wochen. Aufgrund der näher rückenden Urlaubszeit muss jedoch mit einer längeren Lieferfrist gerechnet werden. Die Antragsteller können mittlerweile auch online über die Homepage der Gemeinde Hainburg (www.hainburg.de) den Bearbeitungsstatus ihres neu beantragten Ausweisdokumentes abrufen und verfolgen.“

Auf die Bearbeitungsdauer hat man im Bürgerbüro allerdings keinen Einfluss, da die Anfertigung der Dokumente bei der Bundesdruckerei erfolgt. Anders sieht es bei Kinderreisepässen aus. Diese werden direkt vom Bürgerbüro bei Vorsprache ausgestellt. Für die Ausstellung eines Kinderreisepasses wird ein biometrisches Lichtbild benötigt. Die Sorgeberechtigten haben beide persönlich ihre Unterschrift im Bürgerbüro zu leisten. Der Kinderreisepass kostet 13,00 Euro. Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, benötigen einen Personalausweis oder Reisepass.

Der Antragsteller für einen Personalausweis oder Reisepass muss persönlich im Bürgerbüro vorsprechen. Der alte Ausweis bzw. Pass (bei Verlust eine Geburtsurkunde) sowie ein aktuelles biometrisches Lichtbild werden zwingend benötigt. Für die Ausstellung des Personalausweises werden bis zum 24. Lebensjahr 22,80 Euro und ab dem 24. Lebensjahr 28,80 Euro erhoben. Bis zum 24. Lebensjahr wird der Ausweis nur für fünf Jahre ausgestellt.

Die Gebühr für einen Reisepass bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres beträgt 37,50 Euro und ansonsten 60,- Euro. Personalausweis und Reisepass sind ab dem 24. Lebensjahr längstens 10 Jahre gültig. Eine Verlängerung von Personalausweis und Reisepass sind nicht möglich.
Wer zu spät bemerkt, dass seine Ausweispapiere abgelaufen sind, kann zusätzlich die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises oder vorläufigen Reisepasses beantragen. Hierfür wird ebenfalls ein biometrisches Lichtbild benötigt. Die Ausstellung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden; diese wären für den vorläufigen Personalausweis 10,00 Euro und für den vorläufigen Reisepass 26,00 Euro. Das Bürgerbüro weist jedoch darauf hin, dass nicht alle Länder die Einreise mit einem vorläufigen Ausweisdokument gestatten. Eine Übersicht der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder findet man auf der Homepage des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

In eiligen Fällen besteht die Möglichkeit, einen gültigen Reisepass im Expressverfahren bei der Bundesdruckerei zu bestellen. Bei einer Beantragung an Werktagen bis 11:00 Uhr garantiert die Bundesdruckerei die Auslieferung des Express-Reisepasses innerhalb einer Bearbeitungszeit von 72 Stunden nach Antragseingang. Die Gebühr beträgt bei Personen über 24 Jahren 91,00 Euro, ansonsten 69,50 Euro inkl. Expresskostenzuschlag.

Christoph Kopp, Leiter des Bürgerbüros: „Für diejenigen, die sich nicht um solche Formalitäten kümmern, endet die mit freudiger Erwartung angetretene Urlaubsreise möglicherweise schon am Flughafen. Darauf sollte man es nicht ankommen lassen. Gerne werden unsere Bürgerinnen und Bürger von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Bürgerbüros im Rathaus Hainstadt (Telefon 78 09 99) beraten.“

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Öffnungszeiten Rathaus Hainstadt

Hauptstr. 44, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Abendsprechstunde von 16.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag, Nachmittagssprechstd. von 14:00 - 16:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Rathaus Klein-Krotzenburg

Krotzenburger Str. 9, 63512 Hainburg
Montag bis Freitag von 08.00 – 11.30 Uhr

Dienstag, Nachmittagssprechstunde von 14.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag, Abendsprechstunde von 16:00 - 18:30 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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Zentrale (06182) 7809 - 0
E-Mail gemeinde@hainburg.de

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