Bessel: Grossers Ausführungen nicht zielführend

Wenn Herr Grosser das Thema „Verkehrsfluss“ auf der L 3065 aufgreift und mir, bzw. der Verwaltung und den Fraktionen vorwirft, hier würde zu wenig geschehen, hat er wohl einiges nicht mitbekommen.

Denn Tatsache ist, dass sowohl wir im Rathaus als auch alle Fraktionen in unserer Gemeindevertretung schon seit geraumer Zeit alle nur denkbaren Möglichkeiten prüfen und in Erwägung ziehen, um zu weiteren Verbesserungen zu kommen.

Wäre Herr Grosser in der letzten Sitzung anwesend gewesen, hätte er gesehen, dass die Gemeindevertreter sehr einvernehmlich weitere Beschlüsse und Vorschläge auf den Weg gebracht haben.

Grossers Vorwurf, dass die Gremien der Gemeinde dieses Themen vor sich herschieben, ist also völlig haltlos.

Bürgermeister Bernhard Bessel: „Und was Herr Grosser vollkommen übersieht, ist die Tatsache, dass es mir und den Gemeindevertretern nicht nur um den Verkehrsfluss geht, sondern – und das ist meines Erachtens noch viel wichtiger – um die Sicherheit der vielen Hundert Fußgänger und Radfahrer, die täglich die L 3065 überqueren.“

Und genau dies ist ja auch ein entscheidender Grund dafür, dass es in Verkehrsspitzenzeiten an der Shell-Kreuzung zu lästigen Verzögerungen kommt.

Das nervt aus verständlichen Gründen die Autofahrer, für die vielen Fußgänger und Radfahrer hat sich jedoch die Sicherheit beim Queren der Fahrbahn erheblich erhöht. Immerhin passieren täglich weit über 10 000 Fahrzeuge diese Kreuzung an der Shell-Tankstelle.

Bürgermeister Bernhard Bessel: „Nichtsdestotrotz arbeiten wir mit den zuständigen Landes- und Verkehrsbehörden daran, dass die Schaltung der Ampelanlage weiter optimiert wird.

Herr Grossers Satz „Es muss erst wieder etwas Schreckliches passieren, um Handlungsbedarf zu sehen“ ist also vollkommen deplaziert und überhaupt nicht nachvollziehbar.“

In den weiteren Ausführungen von Herrn Grosser geht er auf Inhalte aus der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) ein, ohne dass man allerdings erkennen kann, was er eigentlich damit ausdrücken will.

Wenn Herr Grosser jedoch meint, ich würde „nicht oder zu wenig Beschlüssen widersprechen, die das Wohl der Gemeinde und somit der Bürger gefährden“, dann muss Herr Grosser auch den Leserinnen und Lesern erklären, welche Beschlüsse er denn da meint. Mir sind jedenfalls keine Beschlüsse aus der letzten Zeit, bzw. aus den vergangenen Jahren bekannt, denen ich hätte widersprechen müssen, weil sie das „Wohl der Gemeinde gefährden“

 

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