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Hainburg profitiert von Zusammenarbeit mit Regionalverband – Böhn: Sind bei Wirtschaftsförderung schon gut aufgestellt

In den vergangenen Tagen erschien die Publikation des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain zum Pilotprojekt „Innenentwicklung von Gewerbegebieten“. Hierbei geht es um einen Leitfaden, wie dieses Thema in Kommunen angegangen werden kann und welche Erfahrungen und Schlüsse hieraus gezogen werden können.   Bürgermeister Bernhard Bessel führte hierzu aus „Auf Initiative des Ersten Beigeordneten und Baudezernenten Alexander Böhn beteiligte sich die Gemeinde Hainburg an diesem Projekt, welches zu 50 % aus der heimischen Wirtschaftförderung und zu 50 % durch einen Zuschuss  des Regionalverbandes finanziert wurde. Hierbei fanden neben Einzelgesprächen mit den Gewerbetreibenden vor Ort auch zwei Sitzungen in großer Runde statt, zu denen alle Eigentümer und auch Mieter eingeladen waren. Zu diesen zwei Gesprächsrunden war auch der Gewerbeverein eingeladen, doch der Vorsitzende des Gewerbevereins ist leider nicht erschienen.“ 

Die Unterlagen wurden bereits im vergangenen Jahr den Mitgliedern des Bauausschusses zur Verfügung gestellt. In der nächsten Ausschusssitzung sollen die ermittelten Handlungsansätze aufgezeigt werden. "Hier geht es um sehr viel für unsere Gemeinde, auch um Eigentum von Gewerbetreibenden sowie Privatpersonen. Deshalb bin ich der Meinung, dass diese Angelegenheit mit großer Seriosität, Diskretion und auch Respekt zu behandeln ist und sich nicht zu plumpem Wahlkampfgetöse eignet", so Alexander Böhn. "Ich bin sehr froh, die Beteiligung unserer Gemeinde an diesem Projekt initiiert zu haben. Es hat Erkenntnisse und Problemlagen offen gelegt, die so nicht erkennbar oder bewusst waren, hat aber auch gezeigt, dass sich manche Dinge überholt haben. Insgesamt sind wir aber schon gut aufgestellt."  

Auch in den vergangenen drei Jahren konnten wir einiges bewegen und dies auch parteiübergreifend auf Initiative des Bürgermeisters und des Ersten Beigeordneten sowie mit Unterstützung der CDU Fraktion auf den Weg bringen. Den Breitbandausbau haben wir gemeinsam mit den Kreiskommunen und dem Kreis Offenbach vorangetrieben und finanzielle Mittel im Höhe von 400.000 € bereitgestellt. Davon profitieren auch und insbesondere unsere Gewerbetreibenden. Der ehemalige Schandfleck an der Offenbacher Landstraße ist mit einem Parkplatz bereichert worden und schon kurz nachdem das Grundstück im Eigentum der Gemeinde war, wurde ein Investor gefunden, der nach einer Bauvoranfrage Mitte 2014 das Gelände gekauft hat – im Jahr 2015. Dieser hat auch bereits einen Bauantrag eingereicht, der zurzeit zur Genehmigung vorliegt. Er will hier ein Geschäfts- und Wohnhaus errichten, das das Areal rund um den „Dalles“ deutlich aufwerten wird. „Hier sind wir genau im vorausgesagten Zeitplan, denn unsere Rahmenbedingungen sind gut, deshalb sind unsere Flächen durchaus für Investoren und Gewerbetreibende interessant“, erklärte Böhn abschließend.