HIM-ASG informiert: Deponie Eisert: Die erforderlichen Arbeiten für die Sicherung gehen in die nächste Phase!

Foto: HIM GmbH

Seit 1. August 2016 haben die vorbereitenden Arbeiten zur Sicherung der ehemaligen Deponie Eisert begonnen. Bei den vorbereitenden Arbeiten wird im Wesentlichen im Zentralbereich der Deponie eine Arbeitsebene hergestellt. Es werden ca. 110.000 t Schlacke eben aufgetragen, um die Befahrbarkeit mit schwerem Baugerät zu ermöglichen. Die Arbeiten vor Ort werden etwa 5 Monate andauern. 

Die ehemalige Deponie Eisert liegt unmittelbar am Main nordwestlich der Gemeinde Groß-Krotzenburg. Sie entstand durch die Verfüllung einer Kiesgrube. In diese wurden Hausmüll sowie Rückstände von Betrieben der metallverarbeitenden und chemischen Industrie, aus Galvanik- und Gießereibetrieben abgelagert. Ein großer Teil der Ablagerungen liegt ohne jegliche Absicherung im Grundwasser. Dies führte zu starken Grundwasserverunreinigun-gen, welche auch heute noch im Abstrom der Deponie nachweisbar sind. 

Die Bevölkerung ist nicht unmittelbar gefährdet. Die Gefährdung betrifft das Schutzgut Wasser (Grundwasser, Oberflächenwasser (Main)). Für die Deponie ist daher eine Sicherung erforderlich.

Die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG - als Träger der Altlastensanierung in Hessen hat auf Basis der bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse und Variantenstu-dien eine Einkapselung des Deponiekörpers mit einer vertikalen Dichtwand und einer Ober-flächenabdichtung favorisiert und der Genehmigungsbehörde vorgeschlagen. Ein Auskoffern des Abfalls hätte eine deutliche Beeinträchtigung der Anwohner zur Folge und wäre zudem mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden. 

Das für die Sanierungsmaßnahmen notwendige Genehmigungsverfahren ist 2017 vorgese-hen.

Die nunmehr für die Arbeitsebene vorgesehene Schlacke wird von Hanau über die Depot-straße, Taunusstraße und Hanauer Landstraße im Industrieviertel von Großkrotzenburg auf die Deponie gefahren, so dass die Bevölkerung der angrenzenden Gemeinden von den Transporten nicht beeinträchtigt wird.

Finanziert wird das Vorhaben „Sicherung der Deponie Eisert“ durch das Hessische Ministeri-um für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Alle in der Planung und Ausführung erforderlichen Maßnahmen werden eng mit dem Regierungspräsidium Darmstadt und dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie abgestimmt. Koordiniert und betreut werden die Arbeiten im Auftrag der HIM-ASG von der Arbeitsge-meinschaft ISK/ARCADIS.

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