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Bauarbeiten zur Renaturierung des Mühl- und Werniggrabens beginnen

Die Gemeinde Hainburg beginnt in dieser Woche die Bauarbeiten für den naturnahen Ausbau eines ca. 500 m langen Abschnittes des Mühl- und Werniggrabens zur Überleitung in den Hellenbaches im Ortsteil Hainstadt. Der Abschnitt liegt zwischen den Tennisplätzen und der Zuwegung für das Sportzentrum "Katzenfeld". Eine vorhandene Verrohrung in Teilabschnitten wird dazu noch in einer gesonderten Maßnahme geöffnet und der Bach soll naturnah ausgebaut werden. Dazu werden die Böschungen und die Böschungssohle neu gestaltet und Ausbuchtungen in der Böschung sind vorgesehen. Über die genaue Gestaltung muss im Zuge der Bauausführung vor Ort unter Berücksichtigung des Bestandes entschieden werden. Auf einem Abschnitt von ca. 220 m wird das Bachbett neu hergestellt und es fließt noch kein Wasser, was die Arbeiten erleichtert. Auf einem Abschnitt von ca. 270 m erfolgen die Arbeiten am bestehenden Bachlauf. „Diese Maßnahme ist die letzte festgesetzte Ausgleichsmaßnahme für das Neubaugebiet Löschem und die Baukosten werden voraussichtlich rd. 130.000 Euro betragen“, erläutert der Erster Beigeordneter Alexander Böhn. Die rechtliche Grundlage beruht auf einer wasserrechtlichen Erlaubnis die bereits im Jahr 2007 ausgestellt wurde und nun als wichtige Maßnahme der Wasserrahmenrichtlinie für diesen Wasserkörper durchgeführt wird. Vor den Bauarbeiten fand ein kleines Flurbereinigungsverfahren durch das Amt für Bodenmanagement statt, so dass es der Gemeinde möglich war in den Besitz der notwendigen Fläche für den neuen Bachlauf zu gelangen.

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