Barrierefreiheit, Sicherheit und Energieeffizienz stehen bei der Umrüstung der Fußgängerampeln und Bushaltestellen im Vordergrund.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres baute Hessen Mobil in der Kirchstraße, im Hainburger Ortsteil Klein-Krotzenburg, die beiden vorhandenen Fußgängerampeln - im Fachjargon auch Fußgängerschutzanlagen (FSA) genannt - barrierefrei aus. Hierzu erfolgte der Einbau der Leitelemente für Sehbehinderte, die Absenkung der Bordsteine und eine akustische Signalisierung. Auch konnte die Lage der Anlagen leicht angepasst werden, so dass hier eine bessere Einsicht gewährleistet und die Fußgängerwegstrecke optimiert werden konnte. Da es sich bei Kirchstraße um eine Kreisstraße handelt, ist der Kostenträger der Kreis Offenbach.

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Das Bild zeigt die Inbetriebnahme der Fußgängerschutzanlage in der Kirchstraße Ecke Bettenweg im März diesen Jahres
 
Auch an der Offenbacher Landstraße erfolgt nun die Optimierung der Anlage. Hier wird auch der Standort leicht versetzt, so dass die Ampelanlage etwas näher Richtung Bahnübergang rückt. Dies macht Sinn, da sich die Fußgängerströme eher in diese Richtung verlagert haben und auch die Nähe zum Bahnhof etwas kürzer wird. Wichtig ist die Ampel an dieser Stelle auch, da hier der offizielle Schulweg die Landesstraße kreuzt.
 
Die Standortauswahl erfolgte in Abstimmung mit der Deutschen Bahn sowie Hessen Mobil. In diesem Zusammenhang wurde auch überlegt, die Anlage direkt in Kombination mit dem Bahnübergang nach dem Vorbild von Seligenstadt umzusetzen. Diese Überlegung wurde aber von allen Beteiligten verworfen, da diese Lösung zum einen sehr anfällig für Störungen ist und zum anderen die Gemeinde Hainburg hier alle entstehenden Kosten tragen müsste. Auch ein noch näheres Heranrücken an den Bahnübergang ist nicht zulässig, um Rückstaus auf den Bahnübergang zu vermeiden. Bei der jetzigen Lösung ist der Kostenträger das Land Hessen.

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Das Bild zeigt den neuen Standort mit den bereits gesetzten Masten und der Pflasterung an der Fußgängerampel an der Offenbacher Landstraße; im Hintergrund ist noch die alte Anlage zu sehen.
 
Nach Beendigung der Baumaßnahme für den Fußgängerüberweg wird bis zum Herbst die Lichtsignalanlage an der Kreuzung L 3065/ L 3416 ebenfalls barrierefrei ausgebaut und komplett auf neueste LED-Technik umgerüstet. Auch hier ist selbstverständlich eine akustische Signalisierung für sehbehinderte Menschen vorgesehen. Der Kostenträger ist das Land Hessen.

Weiterhin hat der Gemeindevorstand den Zuwendungsantrag für den barrierefreien Ausbau von insgesamt 11 Bushaltestellen in Hainburg gestellt und wir gehen davon aus, dass wir in das Programm 2021 aufgenommen werden und die ersten Haltestellen auch im Jahr 2021 umgebaut werden können. Begonnen werden soll an der Offenbacher Landstraße in Höhe der Breslauer Straße. Hier soll es neben verbesserten Wartemöglichkeiten auch einen barrierefreien Fußgängerüberweg als „Zebrastreifen“ geben, der auch in diesem Bereich ein besseres und sicheres Überqueren ermöglichen soll.
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Schematische Darstellung einer barrierefreien Bushaltestelle mit Fußgängerüberweg am Standort Offenbacher Landstraße Höhe Breslauer Straße
 
„Diese Maßnahmen tragen in hohem Maße zu einem sicheren und barrierefreien Queren unserer vielbefahrenen Straßen bei und ermöglichen auch Menschen mit Behinderung sich sicher und selbstbestimmt im Straßenverkehr zu bewegen. Zudem sind sie umweltfreundlich, da sie aufgrund der sparsamen LED Technologie auch Strom- und Wartungskosten einsparen. Wir freuen uns, dass Hessen Mobil und der Kreis Offenbach an unseren viel befahrenen Straßen zeitnah diese wichtigen Maßnahmen durchführen und auch größtenteils finanzieren, so dass dies eine sinnvolle und gute Kooperation ist. Alle diese Maßnahmen wurden gemeinsam projektiert und finden auch Eingang in das Nahmobilitätskonzept der Gemeinde Hainburg, dass zurzeit mit der Hochschule Darmstadt erarbeitet wird“, so Bürgermeister Alexander Böhn.

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